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|NEWS| Spieltag 7 & 8 Landesliga Nord 2017

1.KSC Kulmbach e.V. 1 vs. Kurbelgemeinde Würzburg 1

1.KSC Kulmbach e.V. 1 vs. Kurbelgemeinde Würzburg 1
RouQuin - Der 5. Musketier. Am Sonntag (mein erstes Ligaspiel an einem Sonntag in den letzten 44 Jahren!!!) fand das Rückspiel gegen die Mannen aus dem CASTELLUM VIRTEBURCH statt. Hatte man doch im Hinspiel deftig eins auf die Mütze bekommen, so wollte man die Revanche.

Erneut übernahmen  D'ARTAGNAN/ARAMIS die Verantwortung und begannen das erste Spiel gegen das Topteam der Castellanen KORNMEIER/SUMMA – und gingen gleich mit 2:0 unter. Doch ATHOS/PORTHOS konterten gegen SCHÄTZLEIN/ZÖLLER. Doch dann setzten die MUSKETIERE Ihre Geheimwaffe ein. D'ARTAGNAN verzichtete zugunsten seines weitläufigen Verwandten ROUQUIN DE LA CHEVELURE, der nach längerer Auszeit wieder seinen Degen ausgegraben und wieder Spass an den fetzigen Gefechten gefunden hat, auf sein Einzel. Und dies war ein COUP HABILE, denn  gleich ein überzeugender Sieg im ersten Spiel von ROUQUIN und 2 weitere Siege seiner Kampfgenossen brachten die MUSKETIERE im ersten Viertel mit 9:5 in Führung.

Auch im 2. Viertel zeigten ATHOS/PORTHOS, dass sie ein verlässlicher Garant für Siege sind, nur ARAMIS hatte einen Scheiß Tag. Obwohl es eine richtig spannende Begegnung mit tollen Pässe und Trefferquoten auf beiden Seiten war – aber 3 verschossene Matchbälle im entscheidenden Satz für ARAMIS waren zu viel und man verlor erneut 2:1. Dafür liefs in den Einzeln besser –  erneut 3 Siege. Endstand nach dem 2. Viertel von 18:10 für die MUSKETIERE.

"Ein Lob an beide Mannschaften, es wurde unglaublich fair gespielt"
„Doch eine deutliche Führung heißt gar nichts. War da nicht mal was beim letzten Bundesliga-Spieltag?!?!??“

Im 3. Viertel lies sich ARAMIS auswechseln und der wieder aktivierte ROUQUIN muss ran und zeigte, dass er nichts verlernt hat. Ganz im Gegenteil: eine wirklich beeindruckende neue 5er (!) - und so war der erste Doppelpack in den Doppeln perfekt. Die MUSKETIERE zogen somit auf 24:10 davon und bei den  Würzburgern konnte keiner mehr so recht daran glauben, diesen Vorsprung noch zu drehen.

Und die MUSKETIERE ließen nicht nach, gewannen erneut 3 Einzel zum Endstand 30:12 nach dem 3. Viertel, und LE FROMAGE LE FRITE.

Das letzte Viertel wurde einfach nur noch zu Ende gespielt. Endstand 41:15 für die MUSKETIERE.

FAZIT:
Ein Lob an beide Mannschaften, es wurde unglaublich fair gespielt. Und unser ROUQUIN ist besser denn je. Schön, dass du wieder da bist.

Auflösung:
MUSKETIERE =  Kulmbach
D`ARTAGNAN = Reini Lang
ATHOS = David Kirsch
ARAMIS = Heinz Kießling
PORTHOS = Dominik Schmidt
ROUQUIN DE LA CHEVELURE = Thomas Otte
COUP HABILE = geschickter Schachzug
LE FROMAGE LE FRITE = der Käse ist gebacken (ugs. „gwunna“)
CASTELLUM VIRTEBURCH = Würzburg. Obwohl bereits um 1000 v. Chr. eine keltische Fliehburg auf dem Marienberg nachgewiesen wurde, wurde Würzburg erstmals im Jahr 704 als „Castellum Virteburch“ urkundlich erwähnt. Die heutige Universitätsstadt zählt mit Ihren vielen Baudenkmälern und Kirchen, die nach 1945 wieder rekonstruiert wurden, und der anschließend wieder aufgebauten Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz zum Weltkulturerbe. Und über allem thront das Wahrzeichen Würzburgs – die Festung Marienberg.

Endstand Landesliga Nord: 1.KSC Kulmbach e.V. 1 vs. Kurbelgemeinde Würzburg 1 -- 43:13


Magic Soccer Marktleuthen 1 vs. 1.KSC Kulmbach e.V. 1
Eine zu spät beantragte Spielabsage zwang die MUSKETIERE das Spiel gegen die LEUKENER doch zu absolvieren um einer Strafe zu entgehen. Völlig entspannt, und das Auswärtsspiel eigentlich schon abgehakt, fuhr man plötzlich mit 5 Leuten (Wahnsinn – zum 2. mal mehr als 4 Spieler) in den  im 14. Jahrhundert zum Herrschaftsbereich der Burg Epprechtstein bei Kirchenlamitz gehörenden MARKT  LEUTHEN, welcher 1954 durch den bayerischen Innenminister Wilhelm Hoegener zur Stadt Marktleuthen erhobenen wurde.

Dort angekommen musste man feststellen, dass die M`Leuthener nicht in Bestbesetzung waren und mit 2 Spielern aus der 2. Mannschaft antraten. Doch die MUSKETIERE waren sich der Heim- und Kampfstärke der ML durchaus bewusst und so war von Anfang an volle Konzentration angesagt.



Und es begann wie befürchtet. ARAMIS/FRANCO legten vor, gewannen völlig überraschend den 1. Satz, doch ARAMIS patzte wieder einmal nach deutlichen Führung, ML konterte und drehte das Spiel. Doch auf ATHOS/STEPHANO war Verlass – Ausgleich. Aber im direkten Einzelgefecht zeigten die MUSKETIERE wieder einmal Ihre Schwächen. Endstand nach dem 1. Viertel 9:5 für die LEUKENER.

Im 2. Viertel ging bei den MUSKETIEREN plötzlich die Post ab. Die LEUKENER waren auf einmal total verunsichert, verloren teilweise auch unglücklich, konnten aber zu keiner Zeit den Spieß umdrehen. Mit 2 Siegen in den Doppeln und 4 (!) Siegen in den Einzeln führten die MUSKETIERE mit unglaublichen 19:9 Punkten nach dem 2. Viertel.

Das war aber erst die 2. Schlacht von 4, der Krieg war noch nicht vorbei.

Wobei – eigentlich darf man hier überhaupt nicht von Krieg sprechen, denn die Kulmbacher waren über das absolut faire und beinahe kameradschaftliche Verhalten am Tisch der Marktleuthener total verwundert und positiv überrascht. OK – hier und da wurden kleine Regelinterpretationen diskutiert, aber diese wurden absolut ruhig und fair besprochen und stets in beiderseitigem Einverständnis gelöst.

"Bei Marktleuthen machte sich das Fehlen von den Stammspielern bemerkbar"
Und wieder sollte sich einmal bestätigen: in der Ruhe liegt die Kraft, denn Marktleuthen war plötzlich wieder da, und das 3. Viertel endete unentschieden zum Zwischenstand von 26:16 für die Kulmbacher. Und man war sich bewusst – das Spiel ist noch lange nicht gewonnen!

Doch die PARADE der LEUKENER hielt nicht lange an und die REPOSTE der MUSKETIERE folgte auf den Fuss. Mit 2 Siegen in den Doppeln und 3 Siegen in den Einzeln gewann man schließlich mit 38:18 Punkten.

FAZIT:
viele Spiele wurden erst im 3. Satz entschieden, und diese auch oft sehr knapp. Bei Marktleuthen machte sich das Fehlen von den Stammspielern bemerkbar und Kulmbach konnte das unerwarteterweise für sich nutzen. Beste Spieler seitens Kulmbach waren David Kirsch und Steffen Rattler, die alle Doppel gewannen, und Oldie Heinz Kießling überzeugte mit 4 Siegen in den Einzeln.

Ein Lob an beide Mannschaften, es wurde unglaublich fair gespielt.

Auflösung:
MUSKETIERE =  Kulmbach
ARAMIS = Heinz Kießling
ATHOS = David Kirsch
STEPHANO RATIER = Steffen Rattler
FRANCO LA CHAPELLE = Frank Käppel
FRAISE D`MEMITZ = Erdbeer von Mitwitz (fraise = frz. für Erdbeere)
PARADE = Verteidigung
RIPOSTE = Gegenstoß nach der Parade
LEUKEN = Marktleuthen, urkundlich erstmals im Jahre 1314 als „Leuken“ erwähnt. Als Teil des Klosters Waldsassen, wuchs der Ort durch Eingemeindungen kontinuierlich, und um den drohenden Hussiteneinfällen im späten 15. Jahrhundert zuvorzukommen, erhielt der Markt einen Erdwall aus Palisaden und gehörte fortan zum Markgraftum Brandenburg-Kulmbach. Im 18 Jahrhundert kurz preußisch, gelangte der Ort nach vierjähriger französischer Besetzung um 1810 zum Königreich Bayern.

Endstand Landesliga Nord: Magic Soccer Marktleuthen 1 vs. 1.KSC Kulmbach e.V. 1 -- 18:38

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