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TISCHFUSSBALL BEIM 1.KSC KULMBACH E.V.

KICKERN IST GESCHWINDIGKEIT LEIDENSCHAFT. FASZINATION. EMOTION.

Wo Konzentration auf Präzision trifft und jeder Ballwechsel Geschichte schreiben kann. Das ist der 1.KSC Kulmbach e.V.
Tischfußball seit 1970!

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Seit 1970

Unsere Geschichte

55 Jahre Tischfußball in Kulmbach — von acht Gründern zur Hochburg, durch Höhen, Tiefen und einen Neuanfang.

55 Jahre im Überblick

Höhen und Tiefen

Aufschwung
Rückschlag
Meilenstein
Erfolgskurve des 1. KSC Kulmbach von 1970 bis 2025 Dreizehn Stationen der Vereinsgeschichte: Gründung 1970, erster Bayerischer Meistertitel 1971/72, Abstieg aus der 2. Liga 1991/92, Mannschaftsrückzug 1997/98, Fusion und Wiederaufstieg 1998/99, sieben Jahre Double von 2001 bis 2007 als Höhepunkt, Landesleistungszentrum 2012, Abstieg aus der 1. Bundesliga 2012, Abstieg aus der 2. Bundesliga 2016, Corona-Stillstand 2020 bis 2022, Wiederaufblühen 2022 bis 2024, der Umzug zum TSV 08 im Jahr 2025 und das Ende des Landesleistungszentrums 2026.
1970 1998 2007 2012 2016 2020 2025
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Die Höhe der Kurve ist eine erzählerische Einordnung der Vereinslage — keine gemessenen Werte. Punkt anklicken, um zur passenden Epoche zu springen.

Chronik
1970
Die Geburtsstunde des Vereins
1970

Die Geburtsstunde des Vereins

Acht Gründer, ein Anfang

Im Februar 1970 fanden sich acht Tischfußballbegeisterte zusammen und gründeten den 1. KSC Kulmbach. Was als regelmäßige Runde am Tisch begann, war schnell mehr: Bereits im September desselben Jahres griff die junge Mannschaft erstmals in den Kampf um die Bayerische Meisterschaft ein — und belegte auf Anhieb den dritten Platz. Damit war klar, dass in Kulmbach nicht nur gespielt, sondern auch um Titel mitgeredet werden würde.

Team-Foto 1970 (Gründungsmannschaft)
Die Gründungsmannschaft, 1970.
1971/72

Der erste Titel

Bayerischer Meister im zweiten Jahr

Schon in der Saison 1971/72 folgte der erste große Erfolg: der Titel des Bayerischen Meisters. Für einen Verein, der kaum zwei Jahre bestand, war das eine Ansage — und der Beginn eines Selbstverständnisses, das den Club durch die kommenden Jahrzehnte trug. Kulmbach war ab diesem Zeitpunkt eine Adresse im bayerischen Tischfußball.

1990–1998

Ein steiniger Weg

Generationswechsel und Spielermangel

Die 90er Jahre setzten dem Verein zu. Langjährige Spieler hörten auf, Nachwuchs kam nur langsam nach, und der Generationswechsel gelang nicht ohne Bruch. 1991/92 stieg die Mannschaft aus der 2. Liga ab. Der Tiefpunkt kam in der Saison 1997/98: Wegen Spielermangels musste die Mannschaft komplett vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Der Verein bestand weiter — aber es wurde nicht mehr um Punkte gespielt.

1998–2000

Neues Leben durch Fusion

Zusammenschluss mit dem 1. SC Kulmbach

Der Zusammenschluss mit dem 1. Soccerclub Kulmbach brachte die Wende. Zwei Vereine, die um dieselben Spieler konkurriert hatten, wurden zu einem — mit einem Kader, der wieder tragfähig war. Der KSC kehrte in den Spielbetrieb zurück und schaffte prompt den Wiederaufstieg in die höchste bayerische Liga. Aus einer Notlage wurde so ein Neuanfang, der bis heute nachwirkt.

2000–2010

Mit Highspeed ins neue Jahrtausend

Sieben Jahre Double

Von 2001 bis 2007 holte der 1. KSC sieben Jahre in Folge das Double aus Mannschaftsmeisterschaft und Pokalsieg im Bayerischen Tischfußballverband — eine Serie, die in Bayern ihresgleichen sucht. Parallel etablierte sich der Verein in der 1. Bundesliga und stellte Spieler für nationale und internationale Turniere. Es waren die erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte.

2010

Der erste Umzug

Mehr Platz für mehr Tische

Mit dem sportlichen Wachstum wurden die Räume zu klein. Der Umzug in ein neues Vereinsdomizil brachte mehr Fläche, mehr Tische und die Möglichkeit, Turniere selbst auszurichten, statt immer nur zu Gast zu sein.

2011

Aus dem KSC wird ein e. V.

Gemeinnützig und strukturiert

2011 wurde der Club als gemeinnütziger Verein eingetragen. Damit bekam er eine Satzung, eine gewählte Vorstandschaft und eine demokratische Organisationsform — die Grundlage für Jugendarbeit, Förderungen und alles, was danach folgte.

2012

Landesleistungszentrum

Erstes und einziges seiner Art in Bayern

Mit fünf international anerkannten Tischtypen unter einem Dach wurde der 1. KSC Kulmbach zum ersten — und bis heute einzigen — Landesleistungszentrum für Tischfußball in Bayern. Spielerinnen und Spieler aus ganz Süddeutschland trainieren seither hier auf Geräten, die sie sonst nur auf internationalen Turnieren vorfinden.

2012

Abstieg aus der 1. Bundesliga

Sportlicher Rückschlag im Erfolgsjahr

Im selben Jahr, in dem der Verein infrastrukturell einen Höhepunkt erreichte, ging es sportlich abwärts: Die erste Mannschaft musste die 1. Bundesliga verlassen. Ein Ergebnis von Abgängen und einer Liga, die immer professioneller wurde — und ein Beispiel dafür, dass Aufbauarbeit und Tabellenplatz nicht immer im Gleichschritt laufen.

2016

Abstieg aus der 2. Bundesliga

Zurück auf Verbandsebene

Vier Jahre später folgte der zweite Abstieg. Der Verein sortierte sich auf Verbandsebene neu und setzte stärker auf eigene Spieler statt auf Verstärkungen von außen — eine Entscheidung, die kurzfristig Plätze kostete, langfristig aber die Basis verbreiterte.

2019–2022

Stillstand

Zwei Jahre ohne Spielbetrieb

Dann kam die Pandemie. Keine Turniere, kein Ligabetrieb, kein Training — zwei Jahre standen die Tische still. Für einen Sport, der von der Begegnung im Raum lebt, war das der härteste Einschnitt seit dem Mannschaftsrückzug in den 90ern. Etliche Spieler kamen nach der Pause nicht zurück.

2022–2024

Wiederaufblühen

Zurück an die Tische

Ab 2022 füllte sich das Vereinsheim wieder. Offene Trainingsabende, neue Gesichter und ein wachsender Ligabetrieb brachten den Verein zurück: aus einer Mannschaft wurden mehrere, aus einzelnen Turnierstarts wieder eine Saison mit Zielen. Der KSC war nicht mehr der Verein von 2007 — aber wieder ein lebendiger.

2025

Ein neues Zuhause

Neue Heimat beim TSV 08 Kulmbach

Nach dem Ende der langjährigen Partnerschaft mit dem ATS Kulmbach fand der Verein 2025 beim TSV 08 Kulmbach eine neue Heimat — mit deutlich mehr Platz für sechs Tische, einem eigenen Loungebereich und Raum für Turniere. Im selben Jahr wurde eine weitere Mannschaft gemeldet. 55 Jahre nach der Gründung stehen wieder mehr Spieler an den Tischen als in den zwei Jahrzehnten davor.

2026

Abschied vom Leistungszentrum

Nach vierzehn Jahren

2012 war der Titel eine Auszeichnung für die Rolle, die Kulmbach im bayerischen Tischfußball spielte. 2026 endet er. Mehrere der geforderten Tischtypen stehen nicht mehr in der Spielstätte, damit sind die Anforderungen des Deutschen Tischfußballbunds nicht mehr erfüllt. Ehrlich betrachtet war der Status zuletzt ohnehin mehr Schild als Aufgabe: Die Akzeptanz hatte über die Jahre nachgelassen, gefragt war der Verein längst für anderes — als Ausrichter, als Anlaufstelle, als Ort mit offenen Trainingsabenden.

Die Geschichte geht weiter.

Das nächste Kapitel schreiben die, die freitags an den Tischen stehen.