- Thomas Otte
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Oh Mann, schon wieder Derbytime!
Ein vereinsinternes Derby ist immer etwas Besonderes. Wenn es gegen die eigenen Vereinskameraden geht, ist die Situation jedes Mal aufs Neue brisant.
Obwohl unsere 3. Mannschaft als Tabellenführer ins Spiel ging und die 4. Mannschaft auf dem starken 3. Platz stand, war klar: Die Tabellenkonstellation sagt bei einem Derby oft nur wenig aus. Deshalb gingen wir mit der nötigen Vorsicht in die Begegnung.
...ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zum Aufstieg
Umso überraschter waren wir, dass der Kickergott von Beginn an auf unserer Seite war. Viele Partien waren hart umkämpft und endeten denkbar knapp mit 2:1. In diesen entscheidenden Momenten hatten wir das Quäntchen Glück, das in so engen Spielen oft den Unterschied macht.
Trotz des deutlichen Endergebnisses möchten wir unserer 4. Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat eine starke Leistung gezeigt und uns alles abverlangt. Das Ergebnis fällt am Ende klarer aus, als es der Spielverlauf in vielen Begegnungen tatsächlich war.
Für uns war es erneut eine geschlossene Teamleistung – ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zum Aufstieg. Genau mit diesem Zusammenhalt wollen wir die letzten Spiele der Saison angehen.
Fazit:
Jetzt geht es allerdings erst einmal in die zweimonatige Pause. Zeit, Kraft und Motivation zu tanken, um anschließend die letzten Schritte zu machen und den Aufstieg endgültig nach Hause zu bringen. 💪🎯
- Max Hadinger
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1. KSC Kulmbach e.V. 2 – KC Nurn 1
Am drittletzten Spieltag der Saison spielte die zweite Mannschaft des KSC gegen den direkten Abstiegsrivalen KC Nurn 1. Fast in Vollbesetzung (Alex fiel gesundheitsbedingt aus) und mit dem neuesten Mitglied der Mannschaft, Christopher Leichauer, war man optimistisch, aber sich auch bewusst, dass Nurn kein einfacher Gegner sein würde.
Bei so vielen Spielern war die Aufstellung nicht ganz einfach und man startete mit den Doppeln Erdbeer/Jess sowie Leichi/Max.
In den ersten beiden Blöcken konnten beide Doppel jeweils knapp den Sieg erkämpfen. In den Einzeln reichte es in diesen beiden Blöcken jedoch insgesamt nur für drei Siege. Somit konnte sich Kulmbach zwar einen Vorsprung erarbeiten, aber Nurn blieb immer noch dran.
...der KC Nurn 1 ging als verdienter Sieger aus der Spielstätte.
Mit der Devise „Hauptsache wir holen ein Doppel“ entschied man sich für das Star-Doppel Leichi/Martin sowie Jochen/Max. Doch die Ernüchterung folgte schnell: Beide Doppel gingen verloren, ebenso drei der vier Einzel.
Damit stand es zum Ende des Spieltags 24:32 und der KC Nurn 1 ging als verdienter Sieger aus der Spielstätte.
Fazit:
Die Nurner waren an diesem Tag insgesamt die stärkere Mannschaft und die Kulmbacher konnten vor allem zum Ende des Spieltags nicht mehr an ihre Leistung aus den ersten beiden Blöcken anknüpfen. Eine bittere Niederlage und ein schwerer Rückschlag im Abstiegskampf.
- Heinz Kießling
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Heut geht's um die Leberwurst
Showdown am 19.06.26 in der Kickerhölle von Aschbach. Kulmbach war beinahe komplett, aber da die „Hubatschn“ beruflich verhindert waren, haben wir uns Verstärkung mit Daniel Görlich und Thomas Otte geholt und sind folglich gut gelaunt nach Aschbach gefahren.
SF Kießling musste sein Team nicht besonders motivieren, denn jeder wusste, dass es heute darum geht, einen weiteren wichtigen Schritt zu tun, um unser Ziel zu erreichen – und es sollte heute nicht einfach werden.
Oha – die Aschbacher waren motiviert und schossen sich warm – dass konnte man daran hören, dass schon bei unserer Ankunft es im Spielraum nur so krachte und schepperte.
Da zeitgleich ein weiteres Ligaspiel der Aschbacher stattfand, war die Hütte voll und alle Tische besetzt, sodass Aschbach 1 vs. Kulmbach 1 nur auf 2 Tischen ihre Begegnungen absolvieren konnten. Nach einer knappen Begrüßung durch die Aschbacher wurde sofort klar, die waren angespannt und wollten sofort loslegen und heute gewinnen. Bevor aber das Spiel begonnen wurde, haben die Kulmbacher darum gebeten, die laute Musik aus zu machen, denn der Lärmpegel war auch aufgrund der 2. Begegnung sehr hoch.
Der Wunsch der Kulmbacher wurde aber seitens der Aschbacher abgelehnt und die Lautstärke der Musik wurde nur etwas zurückgedreht. Eine erneute Bitte, die Musik noch mehr zurückzudrehen, wurde nur sehr zögerlich vollzogen, was einigen Kulmbachern sehr zu schaffen machte. Im weiteren Verlauf des Abends wurde die Musik dann doch immer wieder etwas hoch und nieder gedreht weshalb einige Spieler meines Teams dahinter eine gewisse Taktik vermuteten.
Und so startete man ins erste Viertel und schon gings los. Streitereien am Tisch bezüglich Regelauslegungen und Einmischungen von außen verbreiteten gleich mal eine unangenehme Spannung, die sich lautstark äußerte. Gespielt wurde dann trotzdem und das erste Viertel endete 8:6 für Kulmbach.
Wenn ich die Disco zum kickern geh, ist mir die Lautstärke wurscht – aber nicht bei einem Ligaspiel...
Wurden die meisten vorherigen Punkte noch in den Doppeln errungen, so herrschte da plötzlich Ladehemmung und die Kulmbacher verloren beide Doppel. Somit war den Aschbachern klar, ein Sieg wäre noch möglich und die Anspannung wuchs – und auch der Lärmpegel, der sich bei einem Spaßspiel von Spielern der Aschbacher abseits der Spieltische immer weiter erhöhte.
Als Kulmbach dann nachfragte, ob die „Schreierei“ (kann ich leider bestätigen) am Nebentisch in Ordnung seien, ist die Sache eskaliert und das Spiel wurde seitens des Aschbacher Spielers abgebrochen - und leider für Kulmbach gewertet. In diesem Zusammenhang fiel eine sehr abfällige Beleidigung einer Aschbacher Spielerin gegenüber einem meiner Mitspieler – das geht gar nicht.
Gott sei Dank hat Daniel Görlich sein Einzel in normaler Atmosphäre gewonnen und für mich hat Kulmbach nur gefühlte 29 Punkte erreicht.
Fazit:
Obwohl wir uns alle im Nachhinein wieder vertragen haben, war es für mich kein schöner Spieltag und über den Sieg kann ich mich irgendwie nicht so richtig freuen. Wir haben keinen Stress mit den Aschbachern – ganz im Gegenteil. Und wenn man sich mag, ist es oftmals schwer, einen für beide Seiten fairen Kompromiss einzugehen und gibt halt nach.
Aber dieses Nachgeben meinerseits haben mir meine Spieler vorgeworfen, war nicht richtig. Es war das Topspiel des Tages, bei dem es um Aufstieg JA oder NEIN ging – für beide Seiten. Und bei so einem wichtigen Spiel sollten auch die sportlichen Voraussetzungen gegeben sein. Aussage eines meiner Spieler: „wenn ich in der Disco kickern will, geh ich in die Disco. Da ist mir die Lautstärke wurscht. Hier geht es um professionellen Tischfussball bei einem Ligaspiel und da möchte man sich konzentrieren und nicht permanent von lauter Musik vollgedröhnt werden. Unter diesen Voraussetzungen möchte ich hier nicht mehr spielen.“
Eine Umfrage unter meinen Spielern ergab, dass 5 Leute aus meiner Mannschaft diese Lautstärke nicht in Ordnung fanden und enttäuscht sind, dass unserer Bitte, die Musik abzuschalten, nicht nachgekommen wurde.
- Mona Fischer
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7. Spieltag - KSC 4 bezwingt Nurn 2 deutlich mit 42:14
Am 7. Spieltag durfte der KSC 4 die zweite Mannschaft aus Nurn zum Heimspiel in Kulmbach begrüßen. Bereits vor dem ersten Ball war klar: Das wird ein heißer Spieltag - im wahrsten Sinne des Wortes. Bei tropischen 38 Grad reisten Schiebi, Janek, Fabian, Sebastian, Finn und Larissa aus Nurn an. Für den KSC gingen Massi, Didi, Heiko, Benni und Mona an den Start. Unterstützung gab es dabei unter anderem von einem unermüdlich kämpfenden Ventilator, der alles versuchte, den Spielern etwas Abkühlung zu verschaffen.
Beide Teams lagen vor der Begegnung punktgleich hinter KSC 3 und KC Grabfeld - beste Voraussetzungen also für ein spannendes Match.
1. Block
Der KSC startete hochmotiviert in die Partie. Heiko und Benni sicherten sich direkt ihr Doppel und sorgten für einen gelungenen Auftakt. In den Einzeln ging es zwar mehrfach in den dritten Satz, doch der KSC behielt in drei von vier Partien die Oberhand und erspielte sich die Führung.
Spielstand: 9:5
2. Block
Auch im zweiten Block ließ der KSC nicht nach. Massi und Didi entschieden ihr Doppel für sich, bevor Massi, Didi, Heiko und Benni ihre Einzel allesamt deutlich gewannen. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an und der KSC setzte sich immer weiter ab.
Spielstand: 20:8
Die Motivation war allen anzumerken - und das Team machte den Deckel eindrucksvoll drauf
Nach einer ausgiebigen "Hydration Break" ging es in den dritten Block. Jetzt galt es, den Sack zuzumachen. Heiko und Benni steuerten mit ihrem Doppel wichtige drei Punkte bei und schnell war klar: Nur noch drei Einzelsiege trennten den KSC vom vorzeitigen Mannschaftserfolg. Die Motivation war allen anzumerken - und das Team machte den Deckel eindrucksvoll drauf. Alle vier Jungs holten sich ihr Einzel.
Spielstand: 31:11
4. Block
Mit dem Sieg bereits in der Tasche konnte der letzte Block entspannt angegangen werden. In den Doppeln wurde ein wenig experimentiert und Heiko und Didi holten ihre drei Punkte. Auch in den Einzeln ließ der KSC nichts mehr anbrennen: Massi, Heiko, Benni und Mona rockten den letzten Block komplett und machten den deutlichen Heimsieg perfekt.
Endstand: 42:14
Fazit:
Trotz der extremen Temperaturen herrschte während des gesamten Spieltags beste Stimmung. Nachdem das Hinspiel noch mit einem Unentschieden endete, gelang dem KSC diesmal ein beeindruckend klarer Heimsieg. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung sichert sich das Team nun den 3. Tabellenplatz und kann stolz auf seine Leistung sein.
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren zuverlässigen Ventilator, der bis zum Schluss alles gegeben hat, an die stets gut gefüllte Getränkekühlung und natürlich an unsere KSC-Fanbase für die Unterstützung. Ohne euch wär's nur halb so cool gewesen. 😉💙🤍
- Max Hadinger
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TFC Nürnberg 6 vs. 1.KSC Kulmbach e.V. 2
Der nächste Spieltag stand an. Diesmal spielte man in Nürnberg gegen die Gastgeber vom TFC Nürnberg 6. Die letzten beiden Spiele hatte die zweite Mannschaft des KSC verloren und durch weitere drei Unentschieden an früheren Spieltagen stand man mittlerweile auf einem Abstiegsplatz. Also mussten auf jeden Fall wieder Siege her.
Da man zwar beim Freitagstraining am Kickertisch steht, aber nicht immer effizient trainiert, wurde zu einem Sondertrainingstag eingeladen, bei dem auch fast die ganze Mannschaft anwesend war. So konnten sich die Doppel noch einmal intensiv aufeinander abstimmen, was besonders wegen des Neuzugangs Jochen hilfreich war. Das Training verlief sehr gut und der allgemeine Tenor war: „Das sollten wir vor jedem Spiel machen.“
Ein Außenstehender könnte jetzt vielleicht sagen: „Wieso ist das denn nicht eh Standard?“ Man darf dabei aber nicht vergessen, dass alle Spieler Hobbyspieler sind und es nicht immer einfach ist, neben Beruf, Familie und dem sonstigen Leben Zeit fürs Kickern zu finden. Umso schöner, dass trotzdem die meisten Spieler dabei waren.
So ging es also gut vorbereitet auf den Weg nach Nürnberg und das Thermometer im Auto zeigte bereits 36 °C an – es wurde aber noch heißer. Aus dem klimatisierten Auto ging es in die mollig warme Halle des TFC Nürnberg und der Spieltag konnte beginnen.
Nürnberg war ein toller Gastgeber und die Spiele waren durchweg fair...
In Block 2 wechselten die Nürnberger ihre Doppel durch und konnten damit ein Doppel gewinnen. Jessi und Martin blieben jedoch weiterhin ungeschlagen. Erneut endeten die Einzel unentschieden, was zum Zwischenstand von 17:11 für Kulmbach führte.
Durch die hohen Temperaturen war das mitgebrachte Handtuch der Spieler Gold wert. Glücklicherweise kühlte der zwischenzeitlich einsetzende Sommerregen die Temperaturen etwas ab, sodass die Hitze ab Block 3 kein großes Problem mehr darstellte. Block 3 startete wieder mit einem Unentschieden in den Doppeln, doch diesmal konnte man in den Einzeln ein Ausrufezeichen setzen: Drei Siege bedeuteten den Ausbau der Führung auf 26:16. Gewonnen war das Spiel zwar noch nicht, doch ein weiterer Doppelsieg würde bereits zum Gesamtsieg reichen.
Die Nürnberger wechselten ihre Doppel nochmals durch. Kulmbach konnte die Doppel dagegen – wie schon in den drei Blöcken zuvor – unverändert lassen. Die bis dahin ungeschlagenen Jessi und Martin hatten jedoch plötzlich einen kleinen Einbruch und mussten ihr erstes Doppel abgeben. Auch bei Jochen und Max lief es zunächst nicht besonders rosig. Ein Satz ging verloren und es ging in den entscheidenden dritten Satz. Zwei Niederlagen in den Doppeln hätten bedeutet, dass Nürnberg mit einem guten letzten Einzelblock noch das Unentschieden erreichen könnte. Doch Jochen und Max behielten die Nerven und entschieden das Doppel für sich.
Auch in den Einzeln lief es anschließend gut und Kulmbach konnte drei weitere Siege einfahren. Und auch Fregger schaffte noch einen Sieg im Einzel. Zuvor hatte er mehrere bittere und knappe Niederlagen hinnehmen müssen und übernahm an diesem Spieltag eine besonders schwere und undankbare Rolle, da er kein Doppel spielte, aber dafür alle Einzel. Trotzdem gab er in seinen Einzeln alles und trug mit seinem Sieg einen wichtigen Teil zum Mannschaftserfolg bei.
Somit war der Spieltag gewonnen und der erste wichtige Schritt im Kampf gegen den Abstieg getan.
Fazit:
Die Atmosphäre während des gesamten Spieltags war hervorragend. Nürnberg war ein toller Gastgeber und die Spiele waren durchweg fair, spannend und unterhaltsam.





