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Freitag der 13. – ein Unglückstag für die Kulmbacher...Nach der Sommerpause startete endlich die Saison wieder mit einem Heimspiel des 1. KSC Kulmbach e.V. gegen das Team aus Aschbach. Der Spielplan hätte gerne noch 1-2 Zeilen mehr haben können, denn Kulmbach war wieder mal beinahe komplett vertreten, Aschbach trat mit 5 Spielern an. Die Freude, dass es wieder losgeht, war in allen Gesichtern deutlich zu sehen, und so sollte es ein spannender Abend werden – wäre es nicht Freitag, der 13te.
Zuversichtlich, und mit klarem Siegeswillen seitens des KSC startete man ins erste Viertel mit Schirmer/Kießling und Otte/Görlich - in vermeintlich Bestbesetzung – aber gespielt haben nur die Gäste und erteilten mit Eichhorn/Eichhorn und Thomann/Loch den Kulmbachern eine deutliche Lehrstunde. Hmm – lags jetzt am Gegner, an uns oder war es wirklich ein Unglückstag für die Kulmbacher? Endstand nach dem ersten Viertel: 12:2 für Aschbach.
am Freitag, den 13ten spielen wir künftig nicht mehr...
Im zweiten Viertel wollte man das korrigieren – aber der Gott des Unglücks war noch immer anwesend und sorgte dafür, dass bei den Kulmbachern erneut nichts funktionierte und für eine deutliche Niederlage sorgte. Auch die Auswechslung von Thomas Otte, der sich an diesem Tag nicht wohl fühlte, brachte nicht den gewünschten Umschwung. Endstand nach dem 2. Viertel 6:22 für Aschbach.
Da musste man kein professioneller Mathematiker für Chancenberechnungen sein - das Ding war gelaufen. Aber aufgeben war keine Option. Und so startete man mit Kießling/Hadinger und Schirmer/Görlich die Aufholaktion – und siehe da, 2 Siege in den Doppeln. Aber in den Einzeln, in denen man bisher auch nix geholt hatte, reichte 1 Sieg halt auch nicht. Endstand nach dem 3. Viertel: 28:14 für Aschbach.
Im letzten Viertel hätten die Kulmbacher alle Spiele gewinnen müssen, um ein Unentschieden zu erreichen. Da war aber jeden klar, dass das nicht funktionieren würde. Mit einem Sieg im Doppel Görlich/Heim und 2 Siegen in den Einzeln war dieser Spieltag mit 21:35 für Aschbach gelaufen.
Fazit:
Freitag der 13te – ein rabenschwarzer Tag für die Kulmbacher. Auf der anderen Seite muss man anerkennen, dass die Aschbacher einfach an diesem Tag zu stark waren. Mit nur 3 Siegen in den Doppeln und 6 Siegen in den Einzeln konnten wir da nicht gegenhalten und Aschbach hat verdient gewonnen. Bester Spieler bei den Kulmbachern war unser Daniel mit 2 Siegen im Doppel und 3 Siegen im Einzel.
Endstand Verbandsliga Nord: 1.KSC Kulmbach e.V. VS. FK Aschbach -- 21:35
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Sonntag Liga? - am 7ten Tage sollst du doch ruhn... oder 1000 rechtslang tun.Naja – ganz so viel waren es nicht, aber am Sonntag nachmittags zu spielen ist schon gewöhnungsbedürftig. Aber nichts desto trotz fuhren die KSCler mit 6 Spielern (Tom, Martin, Jessi, Max, Mo und Heinz) zum Ligaspiel nach Bamberg – und 2 Fans waren auch dabei.
Bamberg war mit nur 4 Spielern (Jerry, Thomas, Matthias und Martin) vertreten und so startete man ins erste Viertel und der KSC hatte einen neuen Plan. Guter Plan – hat aber leider nicht funktioniert. Lediglich Kießling (im Doppel mit Martin Schirmer) punktete im Doppel und Einzel. Endstand nach dem ersten Viertel: 9:5 für Bamberg, noch nix verloren.
Sonntagsspiele taugen den KSClern nicht...Und die Mischmaschine begann sich wieder zu drehen.
Mit Hansl/Kießling und Otte/Schirmer sollte eigentlich ein Doppelpack möglich sein – denkste. Wieder nur ein Sieg in den Doppeln von Hansl/Kießling. Mit je einem Sieg von Schirmer und Kießling in den Einzeln war der Endstand nach dem 2. Viertel 16:12 für Bamberg.
Erkennbar aufsteigende Tendenz bei den Kulmbachern – „ezd bag mer sa“... Normalerweise ist der KSC für seine Leistungssteigerung im 3. Viertel bekannt, aber nicht heute. Nur ein einziger Sieg im Einzel von Thomas Otte – das wars. Endstand nach dem 3. Viertel: 28:14 für Bamberg. Im letzten Viertel wars wie im ersten – nur Kießling punktete im Doppel und Einzel.
Fazit:
Der liebe Gott war uns nicht hold – war ja auch keiner am Vormittag in der Kirche - und so gabs richtig auf die Mütze. Da wir an allen Tischen in jedem Viertel zeitgleich gespielt haben, kann ich hier leider keine Aussage treffen zu meinem Team. Lediglich Jessi hat mit mir sehr gut harmoniert, von 3 Doppeln 2 gewonnen. Und mit Martin in der Defense klappts sowieso.
Bemerkenswert ist aber, dass SF Lässiter 13 Punkte von 19 geholt hat. Vielleicht sollten wir beim nächsten Sonntagsspiel alle vorher in die Kirche gehen und um göttlichen Beistand bitten, denn punktemäßig wars nix.
Lag vielleicht auch an den Tischen, die – vermutlich aufgrund des sonnigen Tages – sich sehr weich anfühlten und die Bälle hatten für mich „overgrip“.
Endstand Verbandsliga Nord: TFC Bamberg vs. 1.KSC Kulmbach e.V. -- 28:14
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- Heinz Kießling
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Im Heimspiel besiegt der KDC den KSC......tja liebe Leser – leider kein Schreibfehler.
Am 6. Spieltag der Verbandsliga Nord war der KDC aus Vorderbreitenthann beim aktuellen Tabellenführer zu Gast. Bei der Begrüßung durch SF Kießling standen die mit nur 4 Mann im weinroten Trikot angetretenen Gäste einer schier unüberwindlichen blauen Wand der Kulmbacher gegenüber (doch diese blaue Wand glich eher einem Schweizer Käse – dazu später mehr).
Ja – der 1.KSC war wieder einmal mit 9 Spielern präsent – einzig unser Didi hat gefehlt, der ist noch auf Kur (gute Besserung mein Lieber). Da ist es nicht immer einfach, die richtige Aufstellung zu finden, denn jeder war geil aufs spielen. Aber der Leitwolf der Kulmbacher blieb bei seiner geplanten Strategie, den Nachwuchs einzubauen und verzichtete aufgrund dieses Luxusproblems auf seinen eigenen Einsatz und schickte sein Rudel allein auf die Jagd nach dem Ball.
Einem jeden Recht getan ist eine Kunst die niemand kann…
So startete man in das erste Viertel mit einem Sieg von Otte/Hadinger und einer – „hopperla, wat dat denn“ – Niederlage von Görlich/Hansl in den Doppeln. Die Einzel endeten ebenfalls unentschieden, Endstand nach dem ersten Viertel: 7:7. Alles gut, Aufwärmphase abgehakt – dachte ich.
Kein perfekter Start und man musste handeln. Otte/Hadinger sollten ihren Erfolg erneut bestätigen, und mit Schirmer/Leichauer war frische Menpower am Tisch und für mich eigentlich ein sicherer Sieg – leider nicht geklappt.
Offensichtlich beflügelt durch das unerwartete Unentschieden im ersten Block hielten die KDCler kräftig dagegen. Mit 2 Siegen in den Doppeln und 3 Siegen in den Einzeln gabs für Kulmbach richtig eins auf die Mütze und die Gäste eilten punktemäßig davon. Endstand nach dem 2. Viertel: 9:19 für die KDCler. Hmmm – normalerweise stehts beim Heimspiel anders rum. Sollte der alte Leitwolf eingreifen? Nö – da muss sein Rudel durch.
Aber abschlachten lassen wollte man sich auch nicht, und so startete man mit neuen Teams in den Doppeln die Aufholjagd. Leichauer/Hadinger und Dreamteam Otte/Görlich sollten es richten - hat aber wieder nicht geklappt. Unentschieden in den Doppeln. Aber mit 3 Siegen in den Einzeln war man wieder dran. Endstand nach dem 3. Viertel: 18:24. Noch nix verloren.
Und wieder begann das Wechselspiel der KSCler. Mit Görlich/Heim und Schirmer/Leichauer wollte man ausgleichen. Guter Plan, hat aber wieder nicht funktioniert und so stand es 21:27 für den KDC, die Spannung stieg und unter den frenetischen Anfeuerungsrufen der KSCler wurde es nochmal richtig spannend. Erstes Einzel gewonnen – zweites Einzel gewonnen – „jaaaaaa, etzt back mer sa“. drittes Einzel…….verloren – MIST, das wars.
Schade, denn dann hätte unser 1. Vorstand das letzte und alles entscheidende Spiel bestreiten müssen. Nach Rücksprache mit den KDClern durften wir dann im letzten Einzel nochmal auswechseln, und Max Hadinger sollte seine Erfahrungen im Einzel sammeln. Endstand nach dem vierten Viertel: 25:31 für die Vorderbreitenthanner.
Fazit:
Ich weiß zwar nicht, hätte ich gespielt, ob meine Fehlerquote auch so hoch gewesen wäre, aber was da über das gesamte Match geboten war, war vorsichtig gesagt - nicht gut. Auch die Leistung unserer Stammspieler war an diesem Tag in den Doppeln äußerst schwankend und in den Einzeln hat auch nur Tom Otte mit 3 Siegen überzeugt. Schlechte Passquoten von 5 auf 3 (einer hatte gar keine 5 dabei), viele verschossene Bälle auf der 3, schlechtes Herausschießen der Verteidigung, Fehler in der Grundstellung bei den Einzeln, verschossene Matchbälle, deutliche Führung verbockt…… war in Summe schlichtweg zu viel.
Der KDC hat einfach weniger Fehler gemacht und mit einer konstanten Leistung verdient gewonnen. Mit Lob tu ich mir heute etwas schwer. Die jungen Wilden haben – bis auf einen – eine wiederholt gute Leistung gebracht, die Leistung der Stammspieler war auf einem sehr schwankenden Niveau – für mich nicht nachvollziehbar. Sehr gut gefallen hat mir die Mika, die im letzten und entscheidenden Viertel „kalt“ eingewechselt wurde und mich mit einer starken kämpferischen Leistung ab dem ersten Ball überzeugt hat.
Es gibt noch viel zu tun – packen wir`s an.
Endstand Verbandsliga Nord: 1.KSC Kulmbach e.V. vs. KDC Vorderbreitenthann -- 25:31
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- Heinz Kießling
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Reifeprüfung für die jungen Wilden in der Höhle des LöwenSpieltag 5 - endlich wieder mal in Nurn. Da werde ich richtig nostalgisch, wenn ich da an die guten alten Zeiten denke beim „Beckn“; was waren das für Schlachten in den 80er/90er und 00er Jahren, und was haben wir gefeiert – egal wies ausging. Bei der Hinfahrt nach Nurn mit den 3 jungen Wilden Jessi, Max und Mo im Auto erzählte SF Heinz ein paar wilde Anekdoten aus vergangener Zeit und – hopperla: Kommentar Max: da war ich noch gar nicht geboren.
Und zum ersten Mal betraten unsere Jung-KSCler die Höhle der Löwen, denn in Nurn gabs schon so manches Gebrüll. Daniel und Martin ergänzten das Team und erneut testete SF Lässiter neue Doppelpaarungen aus. Mit Daniel/Jessi und – ACHTUNG – Massimo/Max zeigten die Kulmbacher mit ihrer Aufstellung Mut – und wurden teilweise belohnt.
1 Sieg und 1 Niederlage – alles gut. Dann startete man mit den ersten beiden Einzeln – 1 Sieg und 1 Niederlage – immer noch alles gut. Verliefen die ersten beiden Einzel noch „normal“, so änderte sich das mit dem dritten Einzel mit Matthias „Schnipp“ Winkler und Martin „Erdbeer“ Schirmer, denn da zeigte der Löwe zum ersten mal seine Krallen und das „Gebrüll“ begann. Geschenkt wurde da nichts. Nichtsdestotrotz wurden die letzten beiden Einzel gewonnen und der KSC ging im ersten Block mit 9:5 in Führung.
Da müssen die jungen Wilden einfach durchNachdem sich die Gemüter etwas beruhigt hatten – dachte man – startete man im zweiten Block in den Doppeln mit unveränderter Aufstellung. Erneut 1 Sieg für Jessi/Daniel und eine knappe Niederlage der beiden Youngsters Max und Mo (ja Jungs – da müsst ihr durch ????). In den Einzeln legte SF Lässiter vor, aber zwischen Kant/Görlich begann der Löwe erneut zu brüllen und es ging rund am Tisch.
Die Anspannung beider Kontrahenten war offensichtlich, denn jeder wollte gewinnen. Leider hat diese „unnötig ausgeartete“ Diskussion unseren Daniel total aus dem Konzept gebracht und verlof sein Einzel, insgesamt Unentschieden in den Einzeln. Enstand nach dem 2. Viertel 16:12 für Kulmbach.
Zum „Runterkommen“ gabs dann erst mal lecker Essen und frisch gestärkt gings in Runde 3. Doch wer kommt denn da zur Tür rein: unser Joker Chris.
Knappe Führung vor dem 3. Viertel – da nehmen wir doch mal etwas Druck von unserem Italiener und gönnen ihm eine kleine Pause und die „Erdbeer“ darf mit Max im Doppel ran. Erneuter Sieg für Jessi und Daniel, aber Martin und Max haben im Enscheidungssatz 8:7 verloren, somit endeten die Doppel wie auch die nachfolgenden Einzel unentschieden. Knappen Vorsprung gehalten, Endstand nach dem dritten Viertel 23:19 für Kulmbach.
Nach kurzer Rücksprache mit SF Michael Langer vom KC Nurn erlaubte dieser den Einsatz von Chris Leichauer, der verspätet ankam. Danke Lo an dieser Stelle. Mit einer kompletten neuen Aufstellung in den Doppeln gings dan ins letzte Viertel, denn Kulmbach wollte den Sack zumachen. Mit Chris/Martin und Jessica/Heinz startete man in die finalen Spiele. Chris hat noch ein paar Minuten gebraucht, um sich mit den kalten und somit etwas glatten Bällen zurechtzufinden, aber dann gings und der erste Sieg (2:1) war eingefahren.
Auf der anderen Seite lief aber das verrückteste Spiel des Abends. Schon bei den ersten beiden Ballkontakten wusste SF Lässiter, da ist irgendwie der Wurm drin - und so wars dann auch. Weder auf Nurner Seite, noch auf Seiten der Kulmbacher verlief irgendeine Aktion spieltechnisch sauber, viele Eier, wenig kontrollierbare Bälle, dumme Stellungsfehler und letztendlich lag der Ball immer beim Kießling – halt das volle Programm eines hart umkämpften „Lässiter“-Spiels.
Nur meine kleine Jessica war der Fels in der Brandung, behielt ihre Nerven und hat mich rausgerissen. In der Defense eine schier unüberwindbare Wand und 2 entscheidende Tore wenns vorne mal wieder nicht läuft – Detlef, kommt dir das irgendwie bekannt vor? – trotzdem 2:0 gewonnen.
Der Sieg in beiden Doppeln reichte für die erforderlichen 29 Punkte. 2 Einzel wurden noch gespielt, 2 leider nicht, Endstand von 35:21 für Kulmbach.
Fazit:
Daniel zeigte höchste Effizienz von 5 auf 3 und hatte einen unglaublichen Highscore auf der 3, für mich bester Mann des Abends. Auch wenns in 2 Einzeln nicht so lief – wurscht. Jessica war stark (insgesamt 4 Doppel gewonnen). Erneut eine Bank in der Defense und in einem verrückten Spiel ruhig geblieben und souverän gespielt. Klasse Jessi – Danke.
Das restliche Team hat sein Bestes gegeben. Leider sind seit Saisonbeginn die immer wieder gleichen Schwachstellen zu erkennen – die müssen wir UNBEDINGT abstellen.
Oha - last but not least – Mo hat sein erstes Einzel gewonnen. ????
Endstand Verbandsliga Nord: KC Nurn vs. 1.KSC Kulmbach e.V. -- 21:35
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- Heinz Kießling
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1. KSC Kulmbach 2.0 – auch in beinahe Bestbesetzung gefäääährlichAm 2. Heimspieltag war der Tabellenführer aus Würzburg zu Gast in der ATS-Sportgaststätte – und endlich gabs wieder die berühmte „Stadionworscht vom Dadl“ – welcome back Detlef.
Aber wer dachte, die Würzburger kommen in abgespeckter Mannschaft, hat sich wohl getäuscht. Nein – in Vollbesetzung traten sie an um den Kulmbachern die Punkte zu entreißen. Böse Zungen behaupten allerdings, der Grund, dass die Würzburger komplett angereist sind, lag nur an der Milch im 43er (hahaha – ein Insider ????).
Kulmbach konnte erneut aus dem vollen Schöpfen, und mit Christopher Leichauer als Joker kehrte unser ewiges Talent zurück auf die Tischfussballbühne – und der Joker sollte zustechen.
Ich liebe es wenn ein Plan funktioniertBezüglich Aufstellung hatte der alte Fuchs Lässiter dieses Mal einen anderen Plan. Erst mal die Würzburger ärgern und einen kleinen Vorsprung herausholen, dann die Neuen einsetzen. So startete man mit Otte/Heim und Schirmer/Kießling in die Doppel, bei den Einzeln musste aber einer der Neuen ran, denn unser Daniel wurde hier schmerzlich vermisst. So spielten Heinz, Martin, Tom und Massimo die Einzel. Mit einem Sieg im Doppel und 3 Siegen in den Einzeln war der Endstand nach dem ersten Viertel 9:5 für Kulmbach – bassd.
Also ran ans Wechseln. Mit Otte/Hadinger und Schirmer/Hansl startete man die Doppel, und nachdem sich unser Massimo leider gar nicht so wohlgefühlt hat im Einzel - kam der Joker zum ersten Einsatz – geiler Plan Coach. Otte/Hadinger legten mit 2:1 Sätzen vor, aber bei Schirmer/Hansl war erneut der Wurm drin und mit 0:2 für Würzburg bedeutete das 3:3 Punkte in den Doppeln. Aber in den Einzeln gings rund. Kulmbach gibt Gas, die Stammspieler punkten alle und der Joker sticht. Allerdings hat er sich seinen Sieg bis zum letzten Ball im 3. Satz aufgehoben – was für ein Nervenkitzel für die Zuschauer. Endstand nach dem 2. Viertel: 20:8 für Kulmbach.
Vollgas – vollgasiger – am vollgasigsten mit den Stammspielern… oder weiter mit den Neuen? Bei dem Vorsprung wollte Coach Lässiter voll auf Risiko gehen und den Nachwuchs erneut einsetzen. Aber halt mal – wir spielen hier gegen den Tabellenführer, und die Kulmbacher spielen gerade gefäääährlich gut.
Liebe Leser – bitte mal mit Nase schnuppern - riecht ihr es auch? Nochmal – riecht ihrs jetzt? Jaaa – ich riechs. Da war es wieder, dieses Gewinner-Gen, genannt „Tabellenführer schlagen“, lag plötzlich in der Luft und hat die ganze Mannschaft infiziert – gell Jessica?
Nach kurzer Besprechung mit SF2 Tom korrigierte Coach Lässiter seine ursprüngliche Strategie und Vollgas auf Sieg. Der Plan war, beide Doppel zu gewinnen und ein Einzel und wir sind durch. Gesagt – getan. Und der Joker stach zum zweiten mal im Doppel.
Mit Otte/Kießling und Schirmer/Leichauer wurden – wie geplant – beide Doppel gewonnen und es reichte nur ein Einzel. Aber was war denn da los….. Alle Einzel verloren? War im Nachhinein eigentlich klar. Nach der deutlichen Führung im dritten Drittel mit 26:8 vor den Einzeln war anscheinend bei allen Spielern das Spiel im Kopf schon gewonnen, denn die Kulmbacher vergeigten alle Einzel und Würzburg kam gefährlich ran. Endstand nach dem 3. Viertel: 26:16.
Naja – die 3 Punkte. DENKSTE Pustekuchen, ich hab schon Spiele gesehen, da wurde selbst eine 1000%ige Führung noch verspielt, denn ein Spiel ist erst aus, wenns aus ist. Und jetzt wollte auch Coach Lassiter nicht mehr verlieren. Bestbesetzung in den beiden letzten Doppeln und – beide gewonnen. 32 Punkte bedeutete den Sieg – meine Nerven.
Nach dem Sieg und mit Einverständnis der Würzburger durften dann die Jungen nochmal in den Einzeln ran mit Ausnahme von Kießling. Der wollte unbedingt sein Spiel gegen Andi Waidhas spielen, denn das war schon immer auf Augenhöhe und von Schnelligkeit und Spielspaß geprägt und sollte eigentlich in die „Hall of fame of bavaria“ aufgenommen werden. Leider hat Andi verloren, aber es war erneut ein schönes, teilweise ganz schön ausgebufftes Spiel.
Danke Andi – hat echt Spass gemacht. Endstand nach dem vierten Viertel: 36:20. Tja – und unser Joker sticht zum 3. Mal.
Fazit:
So langsam bestätigen sich Stärken und Schwächen. Die Defense-Leistung unserer „Jungen Wilden“ in den Doppeln ist konstant gut. Allerdings müssen wir an der Deckungsabstimmung arbeiten und Schussvarianten aus der Defense, sowie Pässe von 5 auf 3 und Ballkontrolle verstärkt üben – das gefällt mir noch nicht so gut. Und für die Einzel ists definitiv noch zu früh.
Tja – und unser ewiges Talent?
Chris – starke Leistung. Hab dich beobachtet. Deine Quote von 5 auf 3 war in dem einen Spiel gefühlte 99 %, die 3 – perfektes Timing. Einziger Verbesserungswunsch wäre: „meinen Lieblingsschuss“ von dir – weißt schon, den, den ich nicht kann - würde ich gerne öfters sehen. ????
Endstand Verbandsliga Nord: 1.KSC Kulmbach e.V. vs. Kurbelgemeinde Würzburg 1 -- 36:20





