Start in die Saison mit neuen Teams
Am 17.01. startete die neue Tischfussballsaison des Jahres 2026. Und der KSC wächst – denn aufgrund der vielen Aktiven gab es beim 1. KSC zum ersten Mal in seiner Geschichte 4 Mannschaften. Das bedeutete, neue Spieler mussten integriert werden, neue Spielführer mussten ernannt werden, Stammspieler wechselten in andere Mannschaften, was eine enorme Umstrukturierung in der Mannschaftszusammenstellung zur Folge hatte.
Das betraf auch das Team der 1. Mannschaft des KSC Kulmbach. Tom, Martin und Daniel wechselten in andere Mannschaften um diese zu unterstützen bzw. zu fördern. Mit den „Neuen“ Andi, Markus und Christian Hubatsch, sowie Ayhan Bediroglou und Karl-Heinz Bergmann wurde dieser „Weggang“ kompensiert. Christoph Leichauer, Christian Wagner, Kurt Seisenberger und Oldie Heinz Kießling runden das Team ab.
Somit hat SF Heinz Kießling ein kleines Luxusproblem in der Saison bei der Aufstellung – denn auch die 5 Neuzugänge sind ja alles „Granaten-Spieler“.
Und das wollte man auch gleich am ersten Spieltag in Nürnberg beweisen. So fuhr man bestens gelaunt in die Kickfabrik. Aber nach den ersten Einspielrunden war klar, das wird heute kein Zuckerschlecken – und auf unerklärliche Weise lagen irgendwie „negative Schwingungen“ in der Luft. Das Durchdrehen der Griffe an einigen Stangen bekam man leider nicht in den Griff und nach ein paar kleineren Korrekturen an den Tischen gings ins erste Viertel.
Nach kurzer Teambesprechung startete man dann mit Ayhan/Kalle und Kurt und Christian Hubatsch in die Doppel und Markus ersetzte Ayhan in den Einzeln. Ein Sieg im Doppel und ein Sieg in den Einzeln – Endstand nach dem ersten Viertel 9:5. Noch lange nix verloren – wäre da nicht der verflixte 2. Block. Denn da gabs voll auf die Mütze. Kein einziger Sieg und Nürnberg zog mit 23:5 davon.
Gefühlte 80 % der Bälle landeten bei den Nürnbergern...
OK – verloren, aber aufgeben ist keine Alternative. Jeder Punkt zählt. Und dann gings nochmal rund im letzten Viertel. Denn mit Markus und „Lässiter“ kam richtig Stimmung auf, denn die beiden zeigten dann am Tisch was es heißt zu kämpfen. Nürnberg kam mit dieser Gegenwehr nicht klar und die Regeldiskussionen begannen und so wurden immer wieder Fouls der Kulmbacher reklamiert, teilweise berechtigt, teilweise aber nicht. Egal – Nürnberg hatte gewonnen und so wurde die Begegnung doch noch zu Ende gespielt. Endstand nach dem letzten Viertel: 34:22 für Nürnberg.
Fazit:
Selbstverständlich hätte ich mit diesem Team gerne gewonnen, aber nach dem Einbruch im zweiten Viertel war klar, das wird heute nix.
Was unglaublich auffällig war ist, dass gefühlt 80 % der Bälle immer irgendwie auf die Stangen der Nürnberger gelandet sind – und das war schon frustrierend. Und wenn ich an die Eier denke, die „Kalle“ im Doppel und Einzel einfing, wird mir ganz schlecht.
Egal – wichtig für mich als SF war mein neues Team in verschiedenen Konstellationen kennenzulernen und für die nächsten Spiele besser einschätzen zu können. Und wären Chris, Leichi und Andi dabei gewesen – wer weiß, wer weiß. Ich freue mich sehr, Spielführer dieses Teams zu sein. Alle haben meine Entscheidungen bedingungslos akzeptiert und der Teamgeist und der Zusammenhalt des neuen 1. KSC Kulmbach1 war unglaublich hoch. Ich sag ja – Luxusproblem.





